The Informal City Park project

For the upcoming next part of the project, I am working together with guests from Cairo, Dresden and Leipzig on the working terms "amusement park in the slum".
Our artistic contributions will be presented in a group exhibition at the
a&o kunsthalle in Leipzig in spring 2021 (originally planned for 2020).

With the term "amusement park" I take up the human need for diversion, escape from everyday life and pleasure - independent of individual circumstances.
"Amusement park" refers to an artificially created world of experience that forms a contrast to everyday life, while "slum" stands for an everyday life under very specific circumstances.

In the combination "Amusement Park in the Slum" I see a difficult field, which raises questions about absurdity, pathos and dubious charity ideas. With this, I want to open an experimental space of thought, in which contradictions and questions are to be illuminated and both fields are to be examined.


(Deutsche Fassung hier)

The images show my first approach in the form of installative sketches, which I presented in a solo show at the Lindenow #13 - Festival in Leipzig, 2017.

 

Informal City Park Projekt: Für den bevorstehenden nächsten Teil des Projekts arbeite ich gemeinsam mit Gästen aus Kairo, Dresden und Leipzig zu den Arbeitsbegriffen "Vergnügungspark im Slum".
Unsere künstlerischen Beiträge werden in einer Gruppenausstellung in der a&o kunsthalle in Leipzig im Frühjahr 2021 (ursprünglich für 2020 geplant) präsentiert.

Mit dem Begriff "Vergnügungspark" greife ich das menschliche Bedürfnis nach Zerstreuung, Alltagsflucht und Vergnügen - unabhängig von individuellen Lebensumständen, auf.

Vergnügungspark benennt eine artifiziell erschaffene Erlebniswelt, die einen Kontrast zum alltäglichen Leben bildet, während Slum für ein Alltagsleben unter ganz bestimmten Gegebenheiten, steht. In der Kombination "Vergnügungspark im Slum" sehe ich ein sperriges Feld, das Fragen nach Absurdität, Pathos und zweifelhaften Wohltätigkeitsideen aufwirft. Damit möchte ich einen experimentellen Denkraum öffnen, in dem Widersprüche und Fragen beleuchtet und beide Themenfelder untersucht werden sollen.

Die Abbildungen zeigen meinen ersten Ansatz in Form von installativen Skizzen, die ich 2017 in einer Soloshow im Rahmen des Lindenow #13 - Festivals in Leipzig vorstellte.
 

© 2020 Gabriela Kobus. Erstellt mit Wix.com